Ford Ranger Raptor 2018 Kleiner Raubvogel

Ford bringt den Ranger als sportlichen Raptor. Leider vorerst nicht bei uns.

Auf dem australischen Markt hat Ford den Ranger Raptor vorgestellt. Wie beim großen Bruder F-150, zu dem es hier den AUTONOTIZEN-Fahrbericht zu lesen gibt, stellt diese Version das Topmodell der Pick-up Baureihe dar.

Ford Ranger Raptor 2018 Fotos Leistung Informationen

Auch beim Lademeister setzt Ford auf Downsizing. Statt des auch bei uns angebotenen 3,2 Liter – Diesel mit 200 PS kommt im Ranger Raptor ein 213 PS starker, doppelt aufgeladener Vierzylinder-Diesel mit zwei Litern Hubraum und 500 Newtonmeter maximalem Drehmoment zum Einsatz. Die Kraftverteilung erfolgt über eine 10-Gang-Automatikgetriebe.

Optisch macht der Ford Ranger Raptor mit großen Rädern, lackiertem Unterfahrschutz an der Front und Kunststoffleisten an den Radhäusern auf dicke Hose – und das steht ihm ziemlich gut. Innen soll die 12-Uhr-Markierung auf dem Lenkradkranz Sportsgeist vermitteln.

Die Bodenfreiheit steigt auf 283 Millimeter, beim in Deutschland angebotenen Ranger sind es maximal 237 Millimeter – also 4,6 Zentimeter weniger, die im Fall der Fälle über Vorankommen oder Steckenbleiben entscheiden.

Ford Ranger Raptor 2018 Fotos Leistung Informationen

Der Ford Ranger Raptor, der wie die gesamte Baureihe in Thailand gebaut wird, kommt zuerst in Australien und in einigen asiatischen Ländern auf den Markt. Ob und wann er auch den Weg nach Europa findet, ist nicht bekannt. Eine nette Bereicherung für das deutsche Modellangebot wäre der Raubvogel (dt. für Raptor) auf jeden Fall.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller