Range Rover Evoque 2019 Neue Kollektion

Das Designer-SUV kommt im April 2019 runderneuert zum Händler.

Auch wenn man ihm das Alter gar nicht ansieht: der Range Rover Evoque ist bereits seit sieben Jahren auf dem Markt. Das dreitürige Coupé gibt es mittlerweile nicht mehr, dafür aber ein extravagantes SUV-Cabrio. Und natürlich den Fünftürer nach klassischer SUV-Bauart.

Der bekommt im April 2019 einen Nachfolger. Schon jetzt hat Land Rover das Tuch vom runderneuerten Range Rover Evoque gezogen.

Die zweite Generation zeigt sich evolutionär gereift. Die Grundform mit der ansteigenden Fensterlinie und dem abfallenden Dach bleibt erhalten, insgesamt wirkt das SUV aber ruhiger und gediegener gezeichnet, folgt hier dem größeren Range Rover Velar.

Die Plattform des Evoque wurde weiterentwickelt, aber nicht komplett erneuert. Knapp über zwei Zentimeter mehr Radstand sollen für mehr Platz im Innenraum sorgen, auch der Kofferraum wurde leicht vergrößert. Er fasst jetzt 591 Liter.

Weiter vorne sitzt man auf Wunsch auf einem Wollstoff und kann somit Leder für die Innenausstattung abwählen. Außerdem soll für Abdeckungen, Verkleidungen und Dämmmaterial verstärkt recyceltes Material zum Einsatz gekommen sein.

Mit modernster Connectivity und einer künstlichen Intelligenz an Bord soll sich der neue Range Rover Evoque auch digital am Puls der Zeit orientieren. Je nach Fahrer stellt das Auto zum Beispiel die Klimaanlagenregelung sowie die Sitzposition schon ein, wenn man sich dem Fahrzeug nähert. Der Schlüssel oder das eigene Smartphone dienen als Erkennungszeichen.

Auch im Gelände soll der neue Evoque weiter aktiv sein. Vor allem bei Offroadfahrten über steile Kuppen dürfte die Option namens ClearSight Ground View nützlich sein, die 2014 erstmals in einer Studie gezeigt wurde.

Kameras an der Front und unter den Außenspiegeln nehmen ein 180-Grad-Bild auf, das im zentralen Infotainmentmonitor angezeigt wird. Dort sieht man die Vorderräder, kann aber durch den Motorraum hindurchsehen.

Range Rover Evoque 2019

Im neuen Range Rover Evoque werden Benziner mit 200 PS, 250 PS und 300 PS sowie Diesel mit 150 PS, 180 PS und 240 PS angeboten. Alle Motoren sind Vierzylinder.

Da Basismodell hat ein manuelles Schaltgetriebe von Vorderradantrieb, es soll ab 37.350 Euro kosten. Der Vorgänger ist mit dieser Kombination aktuell ab 35.930 Euro zu haben.

Die stärkeren Motoren kommen stehts mit Allradantrieb und einer Neungang-Wandlerautomatik, beides gibt es für den Basis-Diesel gegen Aufpreis.
Auch als Option wird für alle Evoque-Varianten ein Mild-Hybrid-System mit 48V-Bordnetz und Startergenerator erhältlich sein. Die Technik speichert Rekuperationsenergie in einen 200 Wh großen Lithium-Ionen-Akku, die beim Beschleunigen wieder abgerufen wird.

Im Laufe des Jahres 2019 wird ein Evoque Plug-in-Hybrid das Programm erweitern, der einen 1,5 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit 200 PS, einen Elektromotor mit 80 kW Leistung und einen 11,3 kWh großen Lithium-Ionen-Energiespeicher miteinander verbindet.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller