Peugeot E-T16 Concept

Peugeot E-T16 Concept (Fast) so kommt der neue E-208

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Retro-Elemente erinnern beim neuen Kleinwagen an den Peugeot 208 aus den 1980er-Jahren.

Bei der Planung automobiler Zukunftsprojekte hat auch der Stellantis-Konzern die Rückbesinnung auf traditionelle Design-Elemente für sich entdeckt. Das gilt nicht nur für die Neuauflage des Citroën 2CV (die Ente). Auf der Paris Motor Show zeigt die Schwestermarke Peugeot mit dem E-T16 Concept eine Kleinwagen-Studie.

Der neue E-208 kommt 2027

Der „Elektro Hyperhatch“, die der Hersteller ihn nennt, ist eine Hommage an die Rennsport-Legende Peugeot 205 T16, mit dem in den Jahren 1985 und 1986 die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen wurde. Das Concept Car ist dabei klar mehr als nur eine Fingerübung der Designer. Mit dem E-T16 geben die Franzosen einen klaren Ausblick auf den neuen Peugeot E-208, der 2027 als erstes Konzernmodell auf der neuen STLA-One-Architektur seine Premiere feiern wird.

Gelbe LED-Streifen an der Front zitieren nicht nur die klassische Lichtfarbe in Frankreich, sondern auch den Kühlergrill des Peugeot 205. Von den Felgen im Loch-Design über die vertikale Abschluss-Linie am hinteren Seitenfenster mit breiter C-Säule bis hin zur Proportion der Rückleuchten zeigt der Peugeot E-T16 ein an die 1980er-Jahre und namentlich an den 205 angelehntes Designkonzept. „Feline Future“ nennt die Marke ihre neue Designsprache, auf Deutsch „katzenartige Zukunft“. Im Logo prangt der Löwe. Die breit ausgestellten Radhäuser sind vom Vorbild T16 bekannt, ebenso das komplett nach oben klappbare hintere Karosserieteil. Vor dem Hinterrad ist der Ladeanschluss des Elektroautos positioniert.

Ein Elektromotor vorne und zwei weitere Maschinen an den hinteren Rädern bringen eine Systemleistung von 600 kW (816 PS). Die Studie soll damit in 16 Sekunden aus dem Stand auf 300 km/h beschleunigen, Nullhundert ist in 2,5 Sekunden erledigt – zumindest in der Theorie. Der Peugeot E-T16 hat ein 800V-System mit 85 kWh großem Lithium-Nickel-Mangan-Akku, der eine Reichweite von 400 Kilometern bieten soll. Die Batteriezellen werden über die Seitenwände gekühlt. Damit lassen sich hohe Beanspruchungen auch über einen längeren Zeitraum durchziehen. Drei Runden auf der Nürburgring-Nordschleife sollen ohne Leistungsabfall machbar sein.

Der Innenraum zeigt die neue Generation des i-Cockpit mit „Hypersquare“ und Steer-by-Wire-Lenkung ohne mechanische Verbindung zu den Rädern. Diese Technologie nebst neuer Innenarchitektur wurde bereits mit dem Polygon Concept gezeigt, mit der zweiten Studie in Paris wird der Ausblick konkreter. Die elektronische Lenkung und das eckige Lenk-„Rad“ dürften im neuen Peugeot E-208 als Option zu haben sein.

Fazit

Bevor 2027 der neue Peugeot E-208 als erstes Konzernmodell auf STLA-One-Basis präsentiert wird, zeigt die Studie E-T16 auf der Paris Motor Show das neue Designkonzept. Im modernen Gewand sind Retro-Elemente als Hommage an den Peugeot 205 aus den 1980er-Jahren klar erkennbar. Auch das weiterentwickelte Cockpit wird in Serie gehen, die Steer-by-Wire-Lenkung mit „Hypersquare“ statt Lenkrad dürfte im Serienmodell als Option zu haben sein.

Im Video: Testfahrt Peugeot Hypersquare - Lenkung

Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller