BMW iX3 Modellpflege

BMW iX3 Modellpflege Die neue Klasse wird teurer

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Als Option kann das Elektro-SUV mit 22 kW Wechselstrom laden.

In guter alter Tradition steuert BMW zum Frühjahr diverse Modellpflege-Maßnahmen in der Produktpalette ein. Auch der noch ganz neue BMW iX3 bekommt geplante Updates. Erste Exemplare des SUV der „Neuen Klasse“ gingen kürzlich in Kundenhand.

22 kW-Ladegerät optional

Die hohe Nachfrage nach dem BMW iX3 sorgt für lange Lieferzeiten. Wer in Deutschland jetzt ein Fahrzeug bestellt, muss bis ins Jahr 2027 zur Auslieferung warten. Diese Begehrlichkeit war wohl auch ein Grund dafür, dass die Vertriebsstrategen schon kurz nach dem Marktstart an der Preisschraube drehen. Der BMW iX3 50 xDrive, der mit zwei Elektromotoren eine Systemleistung von 345 kW (469 PS) bietet und mit dem Strom aus einem 108 kWh großen Akku bis zu 805 Kilometer weit fahren soll, kostet künftig 70.800 Euro. Der Listenpreis ist also um 2.000 Euro gestiegen.

Unter dem Namen „AC Laden Professional“ zieht ein optionaler 22-kW-Charger für das schnelle Stromzapfen an einer entsprechend leistungsstarken Wallbox und an öffentlichen Ladesäulen ein. Der Aufpreis liegt bei 740 Euro. Serienmäßig lädt der BMW iX3 weiterhin über drei Phasen mit 11 kW, am Schnelllader sind über den CCS-Anschluss bis zu 400 kW Leistung abrufbar. Mit dem stärkeren Ladegerät geht auch die V2L-Funktion einher (Vehicle-to-Load), andere Verbraucher können mit bis zu 3,7 kW Strom aus dem iX3-Akku ziehen.

Die Farbpalette wird um „Fire Red Metallic“ (hier auf den Fotos zu sehen), „Eucalyptus Grün Metallic“ und die Individual-Lackierung „Frozen Space Silver“ erweitert. Ausstattungsabhängig servieren die Bayern im Innenraum ein weißes Lenkrad und eine Ladekanten-Abdeckung aus Edelstahl. Der Fahrzeugschlüssel wird bei der Konfiguration des iX3 mit einem der beiden lieferbaren M Sportpakete mit den traditionellen M-Streifen verziert.

Vorerst konzentriert sich das Angebot beim iX3 weiterhin auf die genannte Allradvariante. Versionen mit mehr und weniger Leistung, dann auch mit Hinterradantrieb und wohl einer geringeren Akku-Kapazität, folgen später. Angesichts der hohen Nachfrage dürfte bei der Ausweitung des Portfolios keine Eile anstehen. Für den chinesischen Markt plant BMW die lokale Produktion des iX3 mit verlängertem Radstand für (noch) mehr Platz im Fond.

Fazit

Die hohe Nachfrage sorgt für lange Lieferzeiten bis ins Jahr 2027.

Die ersten BMW iX3 sind an Kunden ausgeliefert worden. Wer jetzt bestellt, muss aufgrund der hohen Nachfrage mit einer langen Wartezeit rechnen. Zum Frühjahr 2026 zieht ein optionaler 22-kW-Charger ins Programm ein, außerdem gibt es neue Farben. Um 2.000 Euro steigt der Listenpreis des BMW iX3 50 xDrive, der künftig ab 70.800 Euro kostet.

Im Video: Fahrbericht BMW iX3 50 xDrive

Text: Bernd Conrad
Bilder: Bernd Conrad