Kia e-Niro Modelljahr 2020 Update für 2020

Der Kia e-Niro erhält das UVO Connect mit größerem Display

Auf dem Genfer Salon im März zeigten sich die Hybridmodelle des Kia Niro erstmals mit einem sanften optischen Facelift und dem neuen UVO Connect-Infotainmentsystem mit größerem Display und Onlineanbindung.

Jetzt zieht auch der elektrische Kia e-Niro nach. Auch die vollelektrische Version des kompakten Crossovers erhält das überarbeitete Cockpit mit 10,25 Zoll großem Display. Die höchste Ausbaustufe war bislang ein acht Zoll großer Bildschirm. Das Facelift von Kia Niro Hybrid und Plug-in-Hybrid brachte beide mit geänderten LED-Tagfahrleuchten näher an den e-Niro. Nur logisch, dass die Elektroversion optisch unverändert bleibt.

Schöner für Kunden wäre eine bessere Verfügbarkeit des Kia e-Niro. Neben Lieferzeiten von über einem Jahr berichten verärgerte Käufer auch von Stornierungen ihrer Bestellungen. Im Zeitraum Januar bis (einschließlich) Oktober 2019 wurden in Deutschland nur 361 e-Niro erstmals zugelassen. Der etwas kleinere Kia e-Soul bekam immerhin 1.389-mal erstmals ein Nummernschild. Der Flaschenhals scheint beim Zulieferer für die Batteriezellen zu liegen. Für den e-Soul werden die Zellen von LG Chem geliefert, SK Innovation ist der Partner beim e-Niro.

Die neuen Preise für den Kia e-Niro sind noch nicht bekannt. Aktuell kostet er laut Liste ab 35.290 Euro als Edition 7 mit der kleineren 39,2 kWh-Batterie. Topmodell ist der Kia e-Niro Spirit mit 64 kWh-Akku und 150 kW starkem Antrieb für 45.790 Euro.

Im Video: Der Kia e-Niro (Modell 2019)

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (2), Bernd Conrad (1)