Skoda Citigo-e iV 2020 Der erste Elektro-Skoda...

...ist ein alter Bekannter: Der VW e-Up wird zum Citigo-e iV.

Die Elektromobilität kommt bei Skoda auf den ersten Blick unspektakulär um Eck gekurvt. Noch 2019 geht das erste E-Auto der Marke in Serie, Anfang 2020 ist Marktstart. Und dann wird kaum einer hinsehen. Denn beim ersten Batterie-Skoda handelt es sich nicht um ein MEB-Fahrzeug, sondern um den Skoda Citigo. Der wird als Derivat des VW e-Up mit dem neuen Namen Citigo-e iV zu den Händlern und den Kunden rollen.

An der Front ist der elektrische Citigo an geänderten Einlagen im Stoßfänger und im Kühlergrill zu erkennen. Am Heck bekommt auch er, wie Scala, Kamiq und der überarbeitete Superb, einen großen Skoda-Schriftzug auf das Blech geklebt.

Im Vergleich zum – aktuell nicht lieferbaren – VW e-Up wurde der Kleinwagen unter dem Blech modernisiert. Der Lithium-Ionen-Akku im Fahrzeugboden mit 168 Zellen hat eine Speicherkapazität von 36,8 kWh. Damit soll der Skoda Citigo-e iV 265 Kilometer weit fahren können. Mit einem beim Basismodell optionalen CCS-Ladestecker ist der Akku in einer Stunde wieder zu 80 Prozent aufgeladen. An der Wallbox dauert es mit 7,2 kW Ladeleistung vier Stunden, bis die Batterien voll sind.

Der Elektromotor leistet, wie bisher schon im e-Up, maximal 60 kW (82 PS). Das maximale Drehmoment beträgt 210 Newtonmeter. In 12,5 Sekunden sind bei Bedarf 100 km/h erreicht, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h begrenzt.

Den exakten Preis für den Skoda Citigo-e iV nennt der Hersteller noch nicht, er soll aber unter 20.000 Euro liegen. VWs e-Up kostete bisher nach einer Preisreduzierung 23.570 Euro. Es ist zu erwarten, dass VW spätestens auf der IAA im September 2019 neben der Serienversion des ID.3 auch den überarbeiteten e-Up mit dem 36,8 kWh-Akkupaket zeigt.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller