Skoda Studie Vision X Vorbote für das dritte SUV-Modell

Update: Erste Bilder der SUV-Studie Skoda Vision X

Die Skoda-Studie Vision X, die auf dem Genfer Salon das dritte SUV-Modell der Marke vorwegnimmt, wird mit einem Hybridantrieb präsentiert, der sich von drei Energiequellen füttern lässt.

Die Ingenieure und Techniker waren wohl sehr arbeitseifrig, wollten sie doch nichts unversucht lassen, was im Konzern gerade auf dem Fahrplan steht: Benzin, Erdgas und Strom als Treibstoff.

Skoda Vision X Antrieb CNG Benzin Elektromotor Hybrid

Im Skoda Vision X soll ein 1,5 Liter großer TSI-Motor mit 96 kW / 130 PS stecken, der mit Erdgas oder Benzin befeuert wird. Er treibt die Vorderräder an. An der Hinterachse arbeitet ein Elektromotor mit einem Drehmoment von bis zu 1.000 Newtonmetern. Er treibt im E-Modus bis zu zwei Kilometer alleinig die hinteren Räder an.

Beide Motoren zusammen bedeuten einen Allradantrieb. Damit vereint der Skoda Vision X also nicht nur beim Treibstoff, sondern auch auf dem Boden drei Antriebsarten: Vorderrad-, Hinterrad- und Allradantrieb.

In 9,3 Sekunden soll das SUV auf Tempo 100 beschleunigen, maximal sind 200 Stundenkilometer möglich.

Ob die Kombination aus bivalentem CNG-/Benzinantrieb und der Elektrounterstützung in Serie geht, ist noch nicht bekannt. Die Komplexität des Antriebs dürfte die Kosten nach oben treiben und wohl auch die Kunden verwirren. Oder auch nicht?

Skoda Vision X Antrieb CNG Benzin Elektromotor Hybrid

Das Design nimmt das künftige Serienmodell der dritten SUV-Baureihe von Skoda, die 2019 starten wird, weitgehend vorweg. Auch das neue Modell bekommt das Vieraugen-Gesicht von Kodiaq und Karoq. Ähnlich treten auch die Hyundai-Modelle Kona und Santa Fe auf. Erfunden hat die aktuelle Mode mit übereinanderliegenden Leuchten Citroen mit dem C4 Picasso.

Zum Serienstart wird es im noch namenlosen SUV reine Verbrenner geben. Mit dem Superb Plug-in Hybrid startet 2019 im größten Skoda die Elektrifizierungsstrategie der Marke.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller