Active Info Display im VW Polo Mensch trifft Maschine

Test des Bedienkonzeptes im neuen VW Polo mit Active Info Display.

Der neue VW Polo, der jetzt ganz frisch bei den Händlern steht, ist nicht nur aufgrund der gewachsenen Ausmaße ein ganz Großer. Im ersten Fahrbericht zeigt er mit einem ausgewogenen Fahrwerk und guter Leistungsentfaltung aus dem Dreizylinder-Benziner auch Langstreckenkompetenz. Den gehobenen Anspruch untermauert auch die Preisliste, die optional eine Heerschar von Sicherheitsassistenten und Infotainmentbausteinen bietet, die in der Kleinwagenklasse ihresgleichen sucht.

Das Active Info Display im neuen VW Polo

Mit dem in Kürze lieferbaren Active Info Display (den digitalen Instrumenten), das im Polo konzernweit als weiterentwickelte Version Premiere feiert, zeigt sich erst die ganze Logik: Zusammen mit dem 8-Zoll-Bildschirm im Armaturenbrett ergibt sich eine Bedienebene, die z.B. beim Wechsel der Kartenansicht interagieren kann.

Wie das alles trotz hoher Komplexität einfach zu bedienen ist, zeige ich Euch im Video am Ende dieses Artikels.

Ganz billig ist ein Polo mit „einmal Allem“ natürlich nicht. Die Sicherheitsassistenten (Toter Winkel Assistent, Automatische Distanzregelung bis 210 km/h, Parklenkhilfe, proaktiver Insassenschutz und Rückfahrkamera) kommen zusammen auf 1.150 Euro Mehrkosten zum Rest des Polos.

Das Active Info Display im neuen VW Polo

Die volle Infotainment-Abfahrt setzt sich am Beispiel des VW Polo Highline aus folgenden Bausteinen zusammen: Radio Composition Media für 440 Euro und die Navigationsfunktion Discover Media für 565 Euro, App-Connect zur Nutzung von Android Auto und Apple Car Play für 225 Euro, Freisprecheinrichtung mit induktiver Ladefunktion (wenn das Smartphone das unterstützt) für 465 Euro, USB-Stick mit LTE-Funktion, um Online-Verkehrsdaten zu empfangen für 150 Euro, digitaler Radioempfang für 245 Euro, das Beats-Soundsystem mit 300W für 500 Euro und der sehr gut funktionierenden Sprachsteuerung für 220 Euro.

2.810 Euro kostet das alles zusammen, was den Preis eines VW Polo sehr nahe an die 30.000 Euro-Grenze hieven kann. Dafür bekommt man allerdings ein kompaktes Auto, dass fast alles kann, was man heutzutage von einem PKW erwartet und innen zudem sehr schick und edel aussieht.

Der Wermutstropfen: Das famose Active Info Display ist allen Ankündigungen zum Trotz aktuell noch nicht bestell- oder lieferbar. Auch der (Auf-)Preis dafür steht noch nicht fest.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Bernd Conrad