Hyundai Kona 2023 Tucson trifft Staria

Der neue Hyundai Kona wächst im Format. Es gibt ihn wieder als Benziner, Hybrid und Elektroauto.



Der kompakte SUV-Crossover Hyundai Kona ist seit dem Marktstart 2017 einer der Bestseller im Programm der Marke. 2023 kommt die neue Generation, erneut als reiner Verbrenner, Vollhybrid und Elektroauto. Jetzt zeigt sich der neue Hyundai Kona auf ersten Fotos.

Mit dem Modellwechsel streckt sich der Kona um stattliche 15 Zentimeter auf 4,36 Meter. Damit erreicht er beinahe das Format eines Seat Ateca (4,38 Meter). Ein um sechs Zentimeter längerer Radstand dürfte den bisher knappen Fond des Kona wachsen lassen, die Breite nahm um 2,5 Zentimeter zu.

Weiterentwickeltes Kona-Design

Sie wird vom klaren, futuristischen Design zusätzlich betont. Schmale LED-Lichtleisten ziehen sich über Front (wie beim Van Staria) und Heck des Kona. Die Hauptscheinwerfer liegen weit außen in einer unlackierten Einheit, die den Stoßfänger mit dem Radhaus verbindet. Ähnlich auch am Heck: Ein Großteil der Lichtfunktionen ist an der Ecke des Stoßfängers untergebracht. Pixel-Elemente unter der Ladekante und an der Front des Kona Elektro zitieren das Design des elektrischen Ioniq 5. Die Verbrenner-Modelle und auch die N Line haben deutlich unterscheidbare Gestaltungselemente.

Das Profil des neuen Hyundai Kona zeigt die Verwandtschaft zum größeren Tucson, wenngleich der Neuling deutlich weniger Kanten und Falten trägt. Die unlackierten Kotflügelelemente aus schwarzem Kunststoff sollen den SUV-Charakter unterstreichen. Auf den ersten Fotos zeigen sie sich in der Ausstattungslinie N Line und beim Kona Elektro in Wagenfarbe lackiert.

Cockpit mit Curved Display

Hyundai Kona 2023 neu Fotos Elektro Verbrenner Hybrid

Im Cockpit trägt das neue Modell zwei jeweils 12,3 Zoll große Displays unter einer gemeinsamen, gebogenen Abdeckung (Curved Display). Trotz des Touchscreens gibt es weiterhin Drehregler für die Audiobedienung und ein separates Bedienelement mit physischen Tasten für die Klimaanlage. Der Getriebe-Wählhebel ist hinter das Lenkrad gewandert.

Hyundai betont, dass trotz der unterschiedlichen Antriebsarten beim elektrischen Kona keine Kompromisse eingegangen wurden. Die Entwicklung der neuen Generation begann mit der lokal emissionsfreien Version, die Verbrenner-Modelle mit und ohne Hybrid-Modul wurden dann davon abgeleitet.

Technische Daten zu den Motoren, insbesondere zum Akku und der Reichweite des Kona Elektro, werden noch nicht verraten. Auch die Preise bleiben einige Monate vor der eigentlichen Premiere des Modells noch unter Verschluss. Auf dem südkoreanischen Markt startet der neue Kona mit zwei Benzinern. Als 1.6 T-GDI leistet er dort 198 PS, was bei uns dem 180 PS starkem Pendant mit Partikelfilter entsprechen dürfte. Außerdem gibt es einen Zweiliter-Benziner, der nach dem effizienten Atinkson-Prinzip arbeitet. Dieser Vierzylinder leistet 149 PS und ist an ein stufenloses CVT-Getriebe gekoppelt.

Der Hybrid lebt weiter

Außerdem gibt es auch in Südkorea den Hyundai Kona Hybrid mit 141 PS Systemleistung. Dieser Antriebsstrang dürfte aus dem Vorgänger übernommen worden sein. Technische Daten für den neuen Elektro-Kona liegen noch nicht vor.

Auch bedingt durch das Wachstum des Kona, der damit wohl mehr Platz im Programm für den Hyundai Bayon schaffen soll, dürften die Tarife aber deutlich steigen. Das aktuelle Modell kostet als 120 PS starker Benziner ab 20.750 Euro, der Kona Elektro mit 39,2 kWh großer Batterie ab 36.400 Euro (alle Preise Stand Dezember 2022). Wie beim Kia Niro EV dürfte der Nachfolger nur mit großem Akku (64 kW Speicherkapazität) angeboten werden.

Im Video: Hyundai Bayon vs. Kona (aktuelle Generation)

Teile das!
Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (4), Bernd Conrad (1)
#}