Skoda Mountiaq 2019 Der Kodiaq als Pick-up

Auszubildende bei Skoda haben einen Kodiaq mit Ladefläche gebaut.

Auch in diesem Jahr durften sich Azubis bei VW und Skoda wieder mit einem eigenen Projekt austoben. Während bei der Konzernmutter traditionell der Golf im Mittelpunkt stand, haben 35 Lehrlinge bei Skoda einen Pick-up auf Basis des Skoda Kodiaq entwickelt und gebaut.

Der Skoda Mountiaq, wie das Einzelstück genannt wird, ist über einen Zeitraum von acht Monaten in insgesamt 2.000 Arbeitsstunden entstanden. Kurz hinter der B-Säule wurde dem Kodiaq das Dach abgeschnitten, dahinter liegt die offene Ladefläche. Sie verfügt, eine Anlehnung an den doppelten Ladeboden der Ausgangsbasis, über zusätzliche Staufächer unter dem Boden, wo kleinere Gegenstände sicht- und wettergeschützt mitfahren können. An der Front trägt der Skoda Mountiaq eine Seilwinde.

Der Radstand entspricht mit 2.788 Millimetern fast genau dem des Kodiaq (2.791 mm), während der Mountiaq mit fünf Metern (4.999 mm) deutlich länger geriet (Kodiaq 4.697 mm). Außerdem wurde die Studie recht schwer, sie wiegt 2.450 Kilogramm. Ein Skoda Kodiaq 2.0 TSI mit 190 PS und Allradantrieb bleibt knapp unter zwei Tonnen. Dessen Motor hat der Skoda Mountiaq unter der Haube.

Bodenkontakt findet er mit 17-Zoll-Felgen und Offroad-Reifen, die auch zur Erhöhung der Bodenfreiheit auf 29 Zentimeter beitragen. Dort oben kann man sich je nach Lust und Laune mit einem Soundsystem beschallen lassen, das mit Subwoofer und 2.000 Watt-Verstärker deutlich mehr bietet als die Basis.

Wie schon die Azubi-Concept-Cars der letzten Jahre bleibt auch der Skoda Mountiaq ein Einzelstück. Aber wer einen Pick-up von Skoda will, kann ja die Gebrauchtwagenbörsen durchforsten. Als Forman und später als Felicia gab es in den 1990er und 2000er-Jahren schon einmal ein Modell mit offener Ladefläche.

Im Video: Die Ausgangsbasis Skoda Kodiaq

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller