Der neue Suzuki Across auf Basis des Toyota RAV4 Plug-in Hybrid ist ab sofort bestellbar.
Suzuki setzt die Kooperation mit Toyota auch nach dem SUV-Modellwechsel vor. Der neue RAV4 kommt auch wieder als Across. Trotz geringer Verkaufszahlen, das KBA (Kraftfahrtbundesamt) meldete 2025 184 Neuzulassungen, hält Suzuki am Topmodell fest. Das große und, im Vergleich zu den sonst kleinen und kompakten Baureihen der Marke, schwere SUV hat als Plug-in Hybrid verhältnismäßig geringe CO2-Emissionen, die sich positiv im Flottenverbrauch bemerkbar machen.
Neues Front-Design
An den Abmessungen des ins Mittelklasse-Format gewachsenen Modells ändert sich bei der Transformation vom Toyota RAV4 und Suzuki Across nichts. Die Karosserie ist 4,60 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,69 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,69 Meter. Hinter der Rücksitzbank wartet ein 446 Liter großer Kofferraum auf Gepäck und Einkäufe. Das Design unterscheidet sich vom RAV4 durch einen neuen vorderen Stoßfänger mit dezentere Lufteinlass, einen etwas anders geformten Unterfahrschutz am Heck sowie Logos und Schriftzüge.
Der Plug-in Hybrid fährt bei Suzuki stets mit Allradantrieb vor. Das System kombiniert einen 105 kW / 143 PS starken 2,5-Liter-Sauger mit zwei Elektromotoren. Die Maschine an der Vorderachse leistet 150 kW (204 PS) und bringt 271 Newtonmeter Drehmoment, hinten kommen 40 kW (54 PS) und 123 Newtonmeter dazu. Die Systemleistung des elektrifizierten Antriebsstrangs liegt bei 227 kW / 309 PS. Ein CVT-Automatikgetriebe kümmert sich um die Kraftübertragung. Strom für die Elektromotoren kommt aus einem 22,7 kWh großen Akku. Die elektrische Reichweite nach WLTP-Norm gibt der Hersteller mit 129 Kilometern an. Dazu kommt der Sprit aus dem 55 Liter großen Tank. Wenn man den WLTP-Normverbrauch für Fahrten mit leerem Akku in Höhe von 5,4 l/100 km zugrundelegt, steigt die Gesamtreichweite des Suzuki Across rechnerisch auf 1.147 Kilometer. Das erfordert eine entspannte Fahrweise, das SUV soll aber auch anders können: Der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h ist in 6,1 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 180 km/h angegeben.
Kunden beim Suzuki-Händler können aus vier Farben wählen: Schwarz, Weiß, Grün und Blau-Grau. Zur Serienausstattung gehören elektrisch verstellbare Vordersitze mit Heizung und Lüftung sowie fahrerseitiger Memory-Funktion und ein Navigationssystem. Die beiden Displays im Cockpit haben eine Bildschirmdiagonale von jeweils 12,9 Zoll. Dazu kommt erstmals ein Head-up-Display, das seine Informationen direkt auf die Windschutzscheibe projiziert. Zur Serienausstattung der einzigen Ausstattungslinie Comfort+ gehören zudem LED-Scheinwerfer mit adaptiven Fernlichtfunktionen, elektrische Heckklappe und Sitzbezüge in einer Stoff-Leder-Kombination. Der Listenpreis für den Suzuki Across Plug-in Hybrid Comfort+ liegt bei 55.490 Euro. Damit ist die neue Generation günstiger als der Vorgänger, der zuletzt mit 58.190 Euro in Konfigurator und Preisliste aufgeführt wurde.
Der mit dem Across weitestgehend baugleiche Toyota RAV4 PHEV ist aufgrund anderer Ausstattungskombinationen nicht leicht zu vergleichen. In der Linie Style ist er mit 57.990 Euro um 2.500 Euro teurer als der Suzuki, bringt in Form von 20 statt 18 Zoll großen Felgen und Zweifarblackierung einerseits mehr Ausstattung mit, andererseits fehlen dann die adaptiven LED-Scheinwerfer und das Head-up-Display. Beides gibt es bei Toyota erst im RAV4 Lounge für 62.790 Euro, der noch einige weitere Ausstattungselemente mitbringt.
Fazit
Auch die Neuauflage des Toyota RAV4 ist jetzt wieder als Suzuki Across mit leichten Design-Retuschen bestellbar. Im Gegensatz zum Genspender, den es auch als Vollhybrid und mit Frontantrieb gibt, ist der Across auch in der Neuauflage ausschließlich als Plug-in Hybrid mit zwei E-Maschinen und vier angetriebenen Rädern zu haben. Die Ausstattung ist in der Linie Comfort+ sehr umfangreich. Mit einem Listenpreis von 55.490 Euro unterbietet das SUV nicht nur den RAV4, der Across ist auch deutlich günstiger als der Vorgänger.
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Im Video: Der neue Toyota RAV4