Die Studie F3ver ist Vorbote für den kommenden DS N°3. Wir haben alle Infos, auch im Video.
Da staunt sogar der Fachmann. Der NS N°8 ist noch frisch auf dem Markt und das SUV-Schwestermodell DS N°7 kommt gerade zum Händler. Beide stehen, gemeinsam mit dem Facelift des kompakten N°4, für eine neue Generation von Fahrzeugen der französischen Premiummarke.
Im Vorfeld der Paris Motor Show stehen wir in einem hermetisch abgeschotteten Studio und das DS-Designteam zieht das Tuch vom Concept Car F3ver. Die Studie ist „ein Manifest für die zukünftige Ausrichtung der Marke DS“, zeigt eine neue Designsprache. Schon wieder? Das dürfte zwei Gründe haben. In der neuen Konzernstruktur rückt DS Automobiles (wieder) stärker unter den Rock der Marke Citroën. Zudem sucht Stellantis für DS noch immer den Schlüssel für einen nachhaltigen, internationalen Erfolg.
DS N°3 kommt 2028
Jetzt soll es ein Auto richten, das als Serienmodell der Studie F3ver folgt. Nicht nur der Name deutet es an: Vor uns steht der Ausblick auf den kommenden DS N°3. Im Jahr 2028 soll der Elektro-Kleinwagen auf den Markt kommen. Anstelle eines Crossover-Konzepts wie beim Vorgänger greift die Nummer 3 der Zukunft den Staffelstab vom früheren Citroën DS3 auf.
Das Design betont vertikale Elemente an beiden Enden der Karosserie. Unter den LED-Scheinwerfern mit Elementen in V-Form trägt die Studie dreidimensional herausgearbeitete, vertikale Tagfahrlicht-Leisten. Sie dürften, gemeinsam mit dem Hauptscheinwerfer beim Serienauto unter einem gemeinsamen Abdeckglas zu finden sein. Mittig prangt das Markenlogo auf einer senkrechten schwarzen Linie. Der DS F3ver trägt also Krawatte. Auch am hinteren Stoßfänger wird dieses Gestaltungselement wieder aufgenommen. Das eingebettete Display dient als Interaktionselement des Autos mit seinem Umfeld, eine entsprechende Zulassung in Europa dürfte bis 2028 nicht Realität werden.
Weiter oben sind dreidimensionale LED-Tunnel in den fast quadratischen Rücklichtern ein Blickfang. Der farbige Ring am Dach ist ein Hinweis auf vielfältige Individualisierungs-Möglichkeiten beim künftigen DS N°3. Die soll es auch für den Innenraum geben, der aber noch nicht existiert. Die 4,19 Meter lange, 1,85 Meter breite und 1,46 Meter hohe Studie hat schwarze Scheiben. Auch der, nach Aussage der Designer, 400 Liter große Kofferraum ist noch nicht zu sehen.
Die Proportionen des Einzelstücks erinnern nicht von Ungefähr an das Peugeot Polygon Concept und die neue Studie E-T16, die ebenfalls auf der Paris Motor Show ihre Premiere feiert. Wie der kommende Peugeot E-208 und der Nachfolger des Opel Corsa wird das künftige Einstiegsmodell von DS Automobiles auf der STLA-One-Plattform stehen und ausschließlich mit Elektroantrieb zu haben sein.
Fazit
DS Automobiles zeigt mit der Studie F3ver schon wieder eine neue Designsprache und zeitgleich den für 2028 geplanten DS N°3. Mit ihm will die Marke, zusätzlich zum edlen Auftritt und vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten, auch mehr Sportlichkeit vermitteln. Das erinnert an den früheren Citroën DS3, der bis heute eine treue Fangemeinde hat.
Der DS F3ver im Video