Mazda3 Modelljahr 2027

Mazda3 Modelljahr 2027 Update für den Dauerbrenner

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Der Mazda3 Homura Plus kommt neu ins Programm, dazu gibt es ein Matrix-LED-Update.

Der Mazda3 ist bereits seit 2019 auf dem Markt. Trotz der langen Bauzeit sieht der Kompakte, den es als Fünftürer und als Stufenhecklimousine mit der Zusatzbezeichnung Fastback gibt, noch nicht alt aus. So denken wohl auch die Kunden. In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 wurde der Japaner bei uns 2.318-mal neu zugelassen. Angaben des Herstellers zufolge bedeutet das eine Steigerung von 107 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2025.

Mehr Matrix-Funktionen

Seit der Markteinführung gab es regelmäßige Updates für die Baureihe, aber noch kein optisches Facelift. Diesen Weg verfolgt Mazda auch beim Modelljahr 2027. Das ausstattungsabhängig verfügbare Matrix-LED-Licht mit adaptiven Funktionen wurde überarbeitet. Um den Fahrer weniger zu blenden, wird die Leuchtkraft künftig reduziert, wenn das System Verkehrsschilder erkennt. Gleichzeitig ist ein Markierungslicht für Fußgänger neuer Bestandteil des Scheinwerfer-Moduls. Außerdem wurden die Assistenzsystem modernisiert und erweitert, u.a. mit einer Motorraderkennung für den Notbrems- und den Spurwechselassistenten. Unumgänglich ist der Aufmerksamkeitsassistent für den Fahrer.

Matrix-LED gehört in der gehobenen Ausstattungslinie Exclusive-Line und im darauf aufbauenden Sondermodell Takumi zu Serienausstattung, ebenso im für das Modelljahr 2027 neu aufgelegten Mazda3 Homura Plus. Er bietet, zusätzlich zum weiterhin angebotenen Homura-Modell, neben den adaptiven Lichtfunktionen auch eine 360-Grad-Kamera-Rundumsicht, Ein Querverkehrswarner mit Bremsfunktion beim Rückwärtsfahren, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion, schwarze Lederbezüge und eine BOSE-Soundsystem mit 12 Lautsprechern. Der Mazda3 Homura Plus ist nur als Schrägheck erhältlich. Er kostet ab 34.990 Euro und liegt somit 3.500 Euro über dem Homura (ab 31.490 Euro). Ein Lederlenkrad mit beheizbarem Kranz gehört ab sofort in den Ausstattungslinien Homura und Nagisa zur Serienausstattung.

Die Antriebstechnik bleibt unverändert. Den Mazda3 gibt es mit 140 PS starkem 2,5-Liter-Benziner oder als Skyactiv-X mit Kompressionszündung und einer Motorleistung von 186 PS. Beide Leistungsstufen können mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder mit Wandlerautomatik konfiguriert werden, den fünftürigen Skyactiv-X gibt es optional auch mit Allradantrieb. Die Preise für den Mazda3 starten in der Basis-Linie Prime Line mit 140 PS (Skyactiv-G) bei 29.190 Euro. Der Mazda3 Fastback ist 500 Euro teurer, ihn gibt es ab 29.690 Euro.

Fazit

Auch sieben Jahre nach der Markteinführung bleibt der Mazda3 als Fünftürer und als Fastback mit Stufenheck-Karosserie optisch unverändert im Programm der japanischen Marke. Für das Modelljahr 2027 gibt es leichte Verbesserungen bei der Serienausstattung und die neue Linie Homura Plus. Die Matrix-LED-Scheinwerfer wurden mit neuen Funktionen überarbeitet.

Im Video: Mazda3 Fastback mit 140 PS im Test

Text: Bernd Conrad
Bilder: Bernd Conrad