Skoda Superb Combi Scout Final Edition Teurer Abschied

Ab 65.420 Euro kostet das Superb-Sondermodell zum Abschied der aktuellen Generation.

Limitiere Sondermodelle zum Abschied einer Baureihe erwartet man traditionell von Sportwagen oder Ikonen wie dem einstigen VW Bus mit Heckmotor. In der automobilen Mittelklasse erfolgt ein Modellwechsel mit großem Augenmerk auf die neue Generation. Bei hoher Nachfrage wurde manchmal der Vorgänger als günstigere Alternative weiter angeboten. Renault hat das einst beim Clio (Campus) so gemacht, sogar VW beim Ende des Golf II. Den ersten Skoda Octavia gab es lange Zeit mit dem Zusatznamen Tour parallel zum größeren Nachfolger.

Volle Hütte

Das lässt sich der Skoda Superb, Freund aller Familien und Fans von mehr als üppigen Platzverhältnissen nicht bieten. Oder liegt es daran, dass zum Ende der Laufzeit die Lager bei Zulieferern und beim Hersteller bereinigt werden sollen? 300 Exemplare des Skoda Superb Combi Scout Final Edition werden aufgelegt. Hier ist alles drin, was die bisherige Preisliste und der Konfigurator an Verführungen hergaben. Jedes einzelne davon fährt mit einer kompletten Ausstattung vor.

Dazu gehören 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Microfaser-Lederausstattung, Heizung für Vorder- und Rücksitze sowie das Lenkrad, 360-Grad-Kamerarundumsicht, Einparksensoren vorne und hinten mit Parklenkassistent, Anhängerassistent für die ebenfalls eingebaute Anhängerzufvorrichtung und die automatische Fernlichtsteuerung. Offroad-Assistent und das DCC-Fahrwerk mit adaptiver Dämpferregelung komplettieren die Liste.
Das 9,2 Zoll große Display des „Columbus“ genannten Infotainmentsystems mit Navigation spiegelt auch ohne Kabelverbindung Smartphoneinhalte via Apple CarPlay und Android Auto.

Nachfolger kommt im Herbst

Skoda Superb Combi Scout Final Edition

Zur Wahl stehen ein Benziner und ein Dieselmodell, beide mit Allradantrieb und 7-Gang-DSG. Der 2.0 TDI mit 147 kW / 200 PS kostet stolze 65.420 Euro. Der 2.0 TSI als Benziner mit 206 kW / 280 PS ruft 66.310 Euro auf.

Im Herbst wird Skoda die vierte Generation des Superb vorstellen, die es wieder als Limousine und Combi (den die Tschechen traditionell mit „C“ schreiben) geben wird. Produziert wird der Nachfolger in der Slowakei gemeinsam mit dem ebenfalls neuen VW Passat. Ihn wird es künftig nur noch als Variant (Kombi) geben.

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Text: Bernd Conrad