Skoda Karoq Facelift 2022 Karoq-Facelift ab 25.290 Euro

Der Skoda Karoq bekommt ein leichtes Facelift. Ein Mild- oder Plug-in-Hybrid fehlt weiterhin im Programm.



Vier Jahre nach dem Marktstart ist es Zeit für den Skoda Karoq, sich einer Kosmetikbehandlung zu unterziehen. Wie nicht anders zu erwarten war, fällt das Facelift des kompakten SUV sehr behutsam aus. Das hat bereits der Konzernbruder Seat Ateca vorgemacht, der zusammen mit dem Karoq auf einem Band produziert wird. Warum auch sollte man einen Bestseller stark verändern? Immerhin ist der Karoq nach dem Octavia der meistverkaufte Skoda.

Neues SUV-Gesicht

An der Front fällt der stärker herausgearbeitete, sechseckige Kühlergrill auf. Hier folgt der Karoq dem Design des ebenfalls vor kurzer Zeit überarbeiteten Skoda Kodiaq . Zusammen mit den schmaleren Scheinwerfern und dem neuen Stoßfänger wirkt das Gesicht des Karoq fortan entschlossener. Als Option kann man künftig Matrix-LED-Scheinwerfer bestellen, Standard-LED ist Teil der Serienausstattung. Eine neue Kunststoffschürze am Heck ermöglicht umgestaltete LED-Rückleuchten, außerdem ist der Dachspoiler anders geformt.

Innen gibt es eine in verschiedenen Farben einstellbare Ambientebeleuchtung, die auch Teil eines „Eco-Pakets“ ist. Das beinhaltet Applikationen in Kunstleder (also vegan) Einlagen in Mikrofaser, auch an den Armlehnen. Für die Sitzbezüge wird Material aus recycelten PET-Flaschen verwendet.
Ab der Ausstattungslinie Style ist mit dem Facelift auch der elektrisch verstellbare Beifahrersitz mit Memory-Funktion erhältlich. Die im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rücksitzbank kostet ebenfalls weiterhin Aufpreis.

Digitale Instrumente auf einem acht Zoll großen Display ist serienmäßig, optional kann man daraus einen 10,25-Zoll-Monitor machen. Es gibt aber eine Einschränkung. Wohl aufgrund der aktuellen Knappheit an Halbleitern (Chips) ist das digitale Kombiinstrument erst „im Laufe des Jahrs 2022“ serienmäßig, davor werden weiterhin analoge Instrumente eingebaut.

Die dritte Generation des „Modularen Infotainmentbaukastens“ MIB zieht ebenfalls ein. Im Basismodell ist ein Radiosystem mit 6,5 Zoll großem Bildschirm serienmäßig, außerdem gibt es eine Variante mit acht Zoll Display sowie das Topsystem „Columbus“ mit 9,2 zoll großem Touchscreen. Dann ist die Bedienung knopflos. Updates kommen „over the air“, Apple CarPlay und Android Auto können auch kabellos genutzt werden.

Preise ab 25.290 Euro

Skoda Karoq Facelift 2022 Fotos

Das Motorenprogramm des Skoda Karoq bleibt mit dem Facelift unverändert. Elektrifizierte Antriebe als Mild- oder Plug-in-Hybrid gibt es auch weiterhin nicht. Als Benziner stehen ein 1.0 TSI mit 110 PS sowie der 1.5 TSI-Vierzylinder mit 150 PS zur Wahl, die Diesel leisten 115 und 150 PS. Für die Ausstattungslinie Karoq Sportline wird auch ein 2.0 TSI-Benziner mit 190 PS angeboten.

Der überarbeitete Skoda Karoq startet in der Basisversion Active mit 110 PS bei 25.290 Euro. Zur Serienausstattung zählen hier LED-Scheinwerfer, Parksensoren am Heck, Klimaanlage und das Radiosystem Swing. Im Vergleich zum Vorgänger stieg der Einstiegspreis um 1.300 Euro, bisher startete der Karoq bei 23.990 Euro.

Zum Marktstart der Facelift-Version gibt es das Sondermodell Karoq Tour ab 30.390 Euro (1.0 TSI). Auf Basis der dritten Ausstattungslinie Style fahren hier u.a. Matrix-LED-Scheinwerfer, Winterpaket und weitere Optionen mit. Skoda errechnet für den Karoq Tour einen Preisvorteil von 2.159 Euro. Aber nur dann, wenn man einen Karoq Ambition mit den einzelnen Extras entsprechend aufrüsten würde.

Großer Bruder im Video: Skoda Kodiaq

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller
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