Hyundai i30 N Vorstellung Der erste Streich

Hyundai zeigt das erste N-Modell auf Basis des i30.



Für manche ist es schlicht ein weiterer sportlicher Kompaktwagen, für Hyundai aber ein extrem wichtiges Auto: mit dem i30 N möchte man den Markenanspruch auf ein neues Level heben. Die N-Division unter Leitung des ehemaligen BMW M-Chefs Alfred Biermann hat den Hyundai i30 N in Korea (Motor und Getriebe) und auf der Nürburgring-Nordschleife (Fahrwerk) entwickelt, weitere Modelle des Labels sollen folgen.

Hyundai i30 N Vorstellung

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder wird in zwei Leistungsstufen angeboten: Mit 184 kW / 250 PS und mit 202 kW / 275 PS. Die werden über die angetriebenen Vorderräder auf den Asphalt losgelassen. In 6,4 Sekunden (6,1 Sekunden bei der 275 PS-Version) geht es aus dem Stand auf Tempo 100, maximal sind 250 km/h drin. Bei der Beschleunigung hilft eine Launch Control, die durchdrehende Räder verhindern soll, zudem ist eine elektronisch geregelte Differenzialsperre an Bord. Das Sechsgang-Handschaltgetriebe kann per Druckknopf im Lenkrad eine Zwischengasfunktion aktivieren.

Der Fahrer kann fünf verschiedene Fahrmodi ansteuern (Eco, Normal, Sport, N, Individual), die nicht nur den Motorsound, Lenkung und Getriebecharakteristik beeinflussen, sondern auch die adaptiven Stoßdämpfer steuern.

Hyundai i30 N Vorstellung

Optisch unterscheidet sich der Hyundai i30 N durch andere Stoßfänger, die bis zu 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen und den Dachspoiler mit dreieckigem dritten Bremslicht deutlich von den zivileren Brüdern.

Zum Start des i30 N ist ab 17. Juli das Sondermodell First Edition reservierbar: Nur 100 Autos werden auf Basis des 275 PS starken Performance-Modells im gleichnamigen Farbton „Performance Blue“ angeboten. Der Preis? Überraschend günstige 30.900 Euro inklusive Navigationssystem. Die 100 Kunden des Sondermodells bekommen zudem im Oktober eine eigene Renn-Fahrstunde auf dem Nürburgring.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller
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