Lamborghini Huracán Sterrato Supercar Utility Vehicle (SUV)

Erste Fotos und Informationen zum Lamborghini Huracán Sterrato im Offorad-Look.



Es bedarf gar nicht einem weit hergeholten Bildvergleich mit den „Mad Max“-Filmen, um die neueste Spielart von Lamborghini einzuordnen. Man muss sich nur vorstellen, mit einem Huracán über US-amerikanische Betonplatten-Highways zu fahren oder als solventer Kunde im Nahen Osten ab und zu Sand unter die Räder zu bekommen, um den tieferen Sinn hinter dem neuen Huracán Sterrato zu erkennen.

Schotter auf Konto und Straße

Der V10-Sportwagen mit Allradantrieb feiert bald als… ja, als was eigentlich?...Premiere. Von einem Crossover zu sprechen, bleibt mangels Gegenpol zum Sportwagen aus. Ein SUV will der Zweitürer freilich nicht sein. Immerhin erspart er dem Lamorghini-Kunden den Umstieg in seinen Urus, wenn er gerade mit dem Huracán unterwegs ist und plötzlich sieht, dass die Auffahrt zum neuen Ferienhaus noch nicht final asphaltiert wurde. Der Name ist also Programm, „Sterrato“ ist italienisch für Schotterstraße.

Unter den verbreiterten Radhausverkleidungen stecken Offroad-Reifen. Der V10-Motor bekommt seine Luft über einen Schnorchel am Dach angesaugt, an der Front leuchten LED-Zusatzscheinwerfer den Weg in Richtung Horizon oder Basecamp.

Im Video: Lamborghini Huracán STO

Die genauen Leistungsdaten des Huracán Sterrato verrät Lamborghini kurz vor der Premiere noch nicht. Der SUVisierte Supersportwagen (Supercar Utility Vehicle?) ist eine von verschiedenen Sonderserien, die den Abschied des Lamborghini Huracán einläuten. 2014 kam er als Nachfolger des Gallardo auf den Markt. Wohl 2024 folgt ein Nachfolger, der dann wie die Wachablösung des Aventador (2023) über einen elektrifizierten Antrieb verfügen dürfte.

Der Huracán Sterrato steht in der markeninternen Hierarchie dem weiteren Erfolg des Urus nicht i Wege. Das SUV mit V8-Biturbo gibt es jetzt in zwei Varianten. Neben dem komfortorientierten Urus S steht auch der Urus Performante mit Fokus auf mehr Fahrdynamik und weniger Gewicht (auch erreicht durch Verzicht auf das Luftfahrwerk) zur Wahl.

Die Idee des hochgebockten Sportwagens zieht im Volkswagen-Konzern, zu dem auch Lamborghini gehört, übrigens Kreise. Der Porsche 911 Dakar steht kurz vor dem Start.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller
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