Peugeot Rifter Modelljahr 2026

Peugeot Rifter Modelljahr 2026 Hochdach-Kombi wieder als Verbrenner

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Den Peugeot Rifter gibt es nicht mehr nur elektrisch, sondern auch wieder als Benziner und Diesel.

Der Peugeot Rifter ist, zusätzlich zum bekannten Elektro-Modell mit 100 kW Leistung und einem 50 kWh großen Akku, auch wieder als Verbrenner zu haben. Damit folgt die Löwenmarke der Konzernschwester Citroën, die ihr Angebot für den Berlingo in der Pkw-Variante ebenfalls wieder auf ein breiteres Fundament stellt. Gleiches gilt für den weitestgehend baugleichen Opel Combo. Dazu kommt im Frühjahr der neue Fiat Qubo L , den es zum Marktstart bei uns ausschließlich als Diesel gibt. Ein weiteres Derivat des Hochdachkombis läuft als Proace City Verso von Kooperationspartner Toyota vom Band. Bei ihm gab es keine Verbrenner-Pause.

Preise ab 26.670 Euro

Der Peugeot Rifter startet als Benziner mit 81 kW / 110 PS starkem Dreizylindermotor in der Ausstattungslinie Allure bei 26.670 Euro. Dieser Antrieb ist nur mit der 4,40 Meter langen Karosserievariante zu haben, nicht als Langversion (4,75 Meter) mit bis sieben Sitzplätzen. Zum neuen Modelljahr wird die Serienausstattung um eine Fahreraufmerksamkeitswarnung mit Kamera erweitert, die ab 1. Juli 2026 verpflichtend ist.

Der Einstiegsdiesel mit 1,5 Litern Hubraum und vier Zylindern leistet 75 kW / 102 PS. Er kostet mit manuellem Sechsgang-Getriebe in der Allure-Ausstattung ab 27.270 Euro. Der Mehrpreis zum Benziner liegt also bei 600 Euro. Nur Rifter GT mit erweiterten Umfängen ist der 96 kW / 131 PS starke Diesel mit Achtstufen-Automatikgetriebe zu haben, er kostet ab 31.170 Euro. Die Langversion verlangt bei allen Modellen nach einem Aufpreis von 1.000 Euro. Für weitere 750 Euro kann man dafür zwei Einzelsitze in der dritten Reihe bestellen. Für die zweite Sitzreihe kann man optional drei Einzelsitze konfigurieren.

Fazit

Der Peugeot Rifter ist fortan nicht mehr nur mit Elektroantrieb, sondern auch wieder als Benziner und Diesel bestellbar. Damit folgt er den Schwestermodellen von Citroën, Opel und Toyota. Neu im Bunde der Baukasten-Hochdach-Kombis ist der Fiat Qubo L, den es bei uns vorerst ausschließlich als Diesel geben wird.

Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller