Maserati Royale Sondermodelle per te, Meghan?

Zwar nicht britisch, aber Royale: Die neuen Sondermodelle von Maserati. Ideal für die Flucht vom Hof?



Gutes Timing. Die Planung einer neuen Sonderserie dauert im Automobilbereich durchaus einige Monate. Deswegen kommt der Zufall zum Tragen: Während die Boulevardpresse gerade mit „Megxit“, dem Rückzug von Prinz Harry und seiner Frau Meghans aus dem britischen Königshaus, beschäftigt ist, bringt Maserati passende Sondermodelle mit dem Namen Royale.

Erstmals wurde diese Zusatzbezeichnung im Jahr 1986 für die damals dritte Generation des Maserati Quattroporte verwendet. 51 Exemplare wurden gebaut. Etwas mehr sollen es 2020 werden. Jeweils 100 Autos sollen weltweit jeweils vom Ghibli, Quattroporte und Levante Royale verkauft werden.

Preise ab 100.962 Euro

Basis sind die V6-Modelle der drei Baureihen als Benziner und Diesel. Basis ist die luxuriöse GranLusso-Ausstattungslinie. Der Aufpreis ist am besten auch mit royalem Vermögen zu begleichen. Die Preisliste startet mit dem Maserati Ghibli Diesel Royale für 100.962 Euro. Der gleich motorisierte GranLusso kostet 80.970 Euro. Für den Quattroporte Royale werden mindestens 132.743 Euro fällig, das SUV Levante Royale startet bei 107.714 Euro.

Da zeigt sich natürlich die Ausstattung innen und außen höchst exklusiv. Mit Blu Royle und Verde Royale sind neue Lackfarben angemischt worden, außerdem gibt es 21 Zoll große Leichtmetallfelgen. Wie die Farben wurden auch die Felgendesigns neu erdacht. Dahinter blitzen silberne Bremssättel.

Im Interieur gibt es aus dünnen Nappastreifen geflochtener Leder in Braun oder Pieno-Fiore-Leder in einer zweifarbigen Ausführung (Schwarz/Braun), dazu hochglänzende Zierelemente und Furniere. Neben modellabhängigen Ausstattungspaketen packt Maserati auch ein elektrisches Schiebedach und ein Soundsystem von Bowers & Wilkins mit dazu – und eine Plakette, die auf die Limitierung der Sonderserie hinweist.

Trotz Familienzwist – Harry und Meghan dürften wohl auch in Zukunft eher Range Rover und Jaguar fahren. Vielleicht sind sie aber eh zu spät, um eines der jeweils 100 Royale-Fahrzeuge zu ergattern.

Im Video: Der Maserati Levante SQ4

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller