DS 9 Opéra Première Noch seltener, noch teurer

Den DS 9 gibt es nicht oft, trotzdem bleibt Raum für ein limitiertes Sondermodell.



Ein bisschen Humor gehört wohl dazu. DS Automobiles, die noch junge französische Premiummarke im Stellantis-Konzern (die sich bald nicht nur mit Alfa Romeo, sondern auch mit Lancia um einen engen Kundenkreis zanken muss), bringt eine „Limited Edition“ des DS 9. Dabei ist die große Limousine, die auf Basis der EMP2-Plattform in China gebaut wird, ja an sich schon eine limitierte Auflage.

Im Video: DS 9 E-Tense 4x4 360

Im Zeitraum Januar bis einschließlich August 2022 wurden hierzulande 85 Exemplare des DS 9 erstmals zugelassen. Wie viele davon Firmenwagen der eigenen Organisation oder Vorführwagen der Händler waren, ist nicht bekannt. Jetzt kommt ein limitiertes Sondermodell, dessen geplante Auflage aber nicht genannt wird. DS 9 Opèra Première ist der Name der Linie, die auf dem Ausstattungsniveau Rivoli+ aufbaut. Wie die Opéra-Modelle hat die neue Version Nappaleder von bayerischen Rindern über die Innenausstattung geworfen, hier aber in Pearl-Grau (anstatt schwarz oder rot). Auch das Alcantara-Material am Dachhimmel ist in grau gehalten. Dazu kommen spezielle Embleme an den Türen.

Neue Lackfarbe als Option

Zu den fünf bekannten Außenfarben kommt mit „Whipser“ (Geflüster) ein neuer Aubergine-Ton, den es exklusiv für das Sondermodell gibt. Interessant: Schon 2021 konnten wir ein Vorserienexemplar des DS 9 E-Tense 4x4 360 in dieser Lackierung vorstellen.

Der Plug-in Hybrid mit Allradantrieb und 360 PS Systemleistung ist eine von zwei Motorvarianten, die angeboten wird. Die zweite Version ist der E-Tense 250 mit Frontantrieb und 250 PS Systemleistung. Er hat einen 15,6 kWh großem Akku, während im Topmodell noch eine ältere Batterie-Version mit 11,9 kWh Speicherkapazität eingebaut wird.

Die Preise für den DS 9 Opèra Première dürften einer massenhaften Verbreitung der Baureihe über dieses Sondermodell entgegenstehen. Der E-Tense 250 kostet 71.660 Euro, der E-Tense 4x4 360 gar 82.450 Euro. Damit kostet die graue Interieuroption in Verbindung mit den Logos außen 1.000 Euro Aufpreis im Vergleich zu den regulären Opéra-Modellen.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (3), Bernd Conrad (1)
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