Skoda hält dem kompakten Verbrenner-SUV die Treue: Der Karoq bekommt einen Nachfolger.
Der Skoda Karoq ist weiterhin ein fester Bestandteil des Modellprogramms der tschechischen Volkswagen-Tochter und erfreut sich großer Beliebtheit. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden bei uns in Deutschland 14.501 Karoq erstmals zugelassen. Damit liegt das kompakte SUV nur knapp hinter dem Kodiaq (16.335 Neuzulassungen). Die Elektro-Brüder Elroq (20.139 Exemplare) und Enyaq (16.485) sind, auch angetrieben durch den aktuellen Nachfrageschub durch hohe Spritpreise und staatliche Förderung an den Verbrenner-SUV vorbeigezogen.
Der Karoq lebt weiter
Der deutsche Markt ist für Skoda zwar sehr wichtig, die Modelle der Marke werden aber auch in vielen anderen Ländern verkauft. Auch aus diesem Grund setzt Skoda nicht nur in der Gegenwart, sondern auch künftig auf eine Vielfalt im Modellprogramm. Während der mit dem Karoq weitestgehend baugleiche Seat / Cupra Ateca vor einigen Monaten aus dem Programm genommen wurde, arbeiten die Tschechen an einer Nachfolge-Generation.
Die Premiere des neuen Skoda Karoq wurde für den Jahreswechsel 2027 / 2028 angekündigt. Die aktuelle Generation, die 2017 als Nachfolger des Yeti auf den Markt kam, erreicht dann eine Lebensspanne von zehn Jahren. Das Erfolgsrezept dürfte auch im Format der Baureihe zu finden sein. Mit einer Länge von 4,40 Metern ist der Karoq kompakt genug für Parkplatzsuche, Normgaragen und Carports und bietet gleichzeitig ein üppiges Raumangebot im Innenraum.
Das hohe konstruktive Alter des Skoda Karoq zeigt sich im Modellprogramm. Mit elektrifizierten Antrieben, beispielsweise als Mildhybrid, ist das SUV nicht zu haben. Benziner-Kunden haben die Wahl zwischen dem 1.0 TSI mit 115 PS und drei Zylindern, dem 150 PS starken 1.5 TSI und einem 2.0 TSI mit 190 PS und Allradantrieb. Das 4x4 System ist beim 150 PS starken Diesel 2.0 TDI optional zu haben, außerdem gibt es einen Einstiegs-Diesel mit 115 PS.
Der Benziner 1.5 TSI steckt auch im millionsten Skoda Karoq. Im Werk Kvasiny ist kürzlich ein Graphite-graues Exemplar vom Band gelaufen, mit dem die Zahl der gebauten Karoqs siebenstellig wurde. Die tschechische Produktionsstätte hat eine Jahreskapazität von 300.000 Autos. Neben dem Karoq werden hier auch Octavia und Kodiaq gebaut.
Der Nachfolger des aktuellen Skoda Karoq dürfte ich die technische Basis mit dem VW T-Roc teilen. Mildhybrid-Benziner als 1.5 eTSI mit 115 und 150 PS gelten als gesetzt. Auch der neue Hybrid-Antrieb, der nach T-Roc und Golf wohl 2027 seinen Weg in den Skoda Octavia finden wird, dürfte bei der Neuauflage des kompakten SUV zu haben sein.
Fazit
Kürzlich hat Skoda in Tschechien den millionsten Karoq gebaut. Das kompakte SUV ist ein wichtiger Treiber für den Erfolg der Marke, an dem auch in Zukunft festgehalten wird. Ende 2027 soll eine neue Karoq-Generation vorgestellt werden, die dann parallel zum elektrischen Elroq verkauft wird.
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