Batteriewechsel-Stationen in Europa Nio kooperiert mit Shell

Im Jahr 2022 soll mit dem Bau erster Akkutausch-Standorte in Europa begonnen werden.



Der chinesische Elektroauto-Hersteller Nio hat vor einigen Wochen mit dem Verkauf es SUV ES8 in Norwegen begonnen. Der Roll-Out in Europa sieht auch einen Marktstart in Deutschland vor. Hier soll ab Ende 2022 die Limousine Nio ET7 an den Start gehen.

Aus dem Heimatmarkt will Nio nicht nur die Elektroautos, sondern auch seine Infrastrukturpläne importieren. Die umfassen Batterietauschstationen, um den Fahrern neben dem Laden der Akkus der Kabel auch die Möglichkeit eines kurzen Boxenstopps zu geben.

Baubeginn im Jahr 2022

Als Kooperationspartner für den Aufbau und Betrieb der Batteriewechsel- und Ladestationen ist jetzt der Tankstellenbetreiber Shell an Bord. Ab 2022 sollen erste Pilotstationen in Europa gebaut werden, zusätzlich können Nio-Fahrer das Shell-Ladenetzwerk nutzen. Auch in China arbeiten die beiden Unternehmen zusammen. Zusätzlich zu den bestehenden Standorten sollen bis 2025 100 weitere Batteriewechselstationen entstehen.

Wer die Batterie mietet, zahlt für das Auto an sich weniger. In Norwegen kostet der Nio ES8 mit 75 kWh-Akku ab etwa 51.000 Euro, dazu kommt eine Mietgebühr von rund 138 Euro im Monat. Als Teil dieses „Battery as a service“-Systems können dann die Wechselstationen genutzt werden. Mit Kaufakku kostet der ES8 ab 59.900 Euro.

Im Video: Nio ET7 Prototyp

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (2), Bernd Conrad (2)
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