Skoda Vision RS Kompakter Plug-in-Hybrid

Update: Erste Fotos der Studie Skoda Vision RS

Auf dem Pariser Salon zeigt Skoda die Studie Vision RS. Neben Informationen zur Technik gibt es vorab auch erste Fotos des kompakten Autos. Die Serienversion wird auf dem MQB A0 (Modularer Quer-Baukasten) basieren.

Unter der Motorhaube steckt der von vielen Konzernmodellen wie dem Seat Ibiza und dem Bestseller VW Golf bekannte 1,5-Liter-TSI-Benziner mit 110 kW / 150 PS.

Er wird im Plug-in-Hybrid Vision RS mit einem 75 kW (102 PS) starken Elektromotor verknüpft, der aus dem VW Golf GTE bekannt ist. Die Systemleistung beträgt 180 kW (245 PS) und liegt damit auf dem Niveau des Skoda Octavia RS 245 und des VW Golf GTI Performance .

Die rein elektrische Reichweite soll bei 70 Kilometern liegen, sofern man nicht die maximale Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 7,1 Sekunden ausprobiert. An einer Schnellladestation soll sich die 13,1 kWh große Batterie in 2,5 Stunden wieder aufladen lassen.

Im Interieur soll die Studie Skoda Vision RS den Weg zu einem nachhaltigen Materialmix zeigen. Die Sitzbezüge bestehen aus Alcantara und Carbontextilien aus recyceltem Polyestergarn. Die Fußmatten bestehen aus Pinatex, einem Stoff, der aus den Blättern des Ananasbaums gewonnen wird.

Skoda Vision RS

Die Studie Vision RS ist 4,36 Meter lang, also länger als der Rapid Spaceback. Weniger Höhe (Minus drei Zentimeter auf 1,43 Meter) und fast zehn Zentimeter mehr Breite (1,80 Meter) lassen das neue Auto stämmiger dastehen. Der Radstand beträgt 2,65 Meter, das Kofferraumvolumen soll bei 430 Litern liegen. Der Rapid Spaceback fasst 415 Liter.

Im Jahr 2019 wird nach dem Auslaufen des Skoda Rapid ein neues Kompaktmodell von Skoda auf den Markt kommen, dessen Design vom Vision RS angekündigt wird. Ob auch en Plug-in-Hybrid Teil des Modellangebots wird, ist noch nicht bekannt. Der erste elektrifizierte Skoda wird 2019 der Superb Plug-in-Hybrid auf Basis des VW Passat GTE .

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller