Mazda und Toyota gründen Allianz Japanische Partnerschaft

Die Autobauer Mazda und Toyota beteiligen sich aneinander.



Die japanischen Autobauer Mazda und Toyota rücken enger zusammen. Beide Unternehmen haben heute eine engere Zusammenarbeit sowie eine gegenseitige Kapitalverflechtung bekanntgegeben. Damit wird eine 2015 gestartete Zusammenarbeit intensiviert.

Mazda und Toyota gründen eine Allianz

Toyota wird sich durch eine Kapitalerhöhung mit 5,05% an Mazda beteiligen, Mazda im Gegenzug 0,25% am wesentlich größeren Mitbewerber halten. Zu Toyota gehört unter anderem auch die Autobauer Daihatsu (in Europa nicht mehr auf dem Markt, aber in Japan ein großer Player bei kleinen Autos), zudem hält man gut 16% an Subaru.

Auf operativer Ebene planen Toyota und Mazda ein Joint Venture zur Autoproduktion in den USA. 300.000 Fahrzeuge sollen ab 2021 pro Jahr entstehen. Dafür will man 1,6 Milliarden US-Dollar investieren und 4.000 neue Jobs schaffen. Au der Fabrik sollen dann der Toyota Corolla und neue Crossover-Modelle von Mazda purzeln.

Mazda und Toyota gründen eine Allianz

Gemeinsam sollen zudem Elektroautos entwickelt werden. Hier dürfte Mazda von Toyotas Technologievorsprung profitieren und schnell Antworten auf neue Kundenbedürfnisse liefern können. Zusätzlich wird der Austausch von Produkten für unterschiedliche Märkte ausgebaut, dass z.B. ein Mazda in den USA als Toyota verkauft werden kann und umgekehrt.

Auch im Bereich der Sicherheitstechnologien und im Bereich Infotainment sowie dem vernetzten Auto soll die Zusammenarbeit bald Früchte tragen.

Das Titelbild ist ein Pressefoto zum Start der technischen Zusammenarbeit im Jahr 2015.

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Text: Bernd Conrad
Bilder: Bernd Conrad (1), Sebastian Kliemann (1), Hersteller (2)
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